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Paco – ein Hundeleben
„Neiiin!“
... danach ein „Knurren“ von „Frauchen“.
Das kleine Energiebündel steht vor der Treppe, zwei Pfoten auf dem ersten Tritt.
„Paco – nein!“
Dabei wäre es da oben so schön.
Das sind Momente in denen das Hundeherz im Zwiespalt ist.
Erst haben sie mir beigebracht wie ich die Treppe hochgehen soll, haben mich
gelobt und „feiner Hund“ gesagt – und jetzt das.
Unwillig geht Paco zurück ins Wohnzimmer und bearbeitet seine Plastikente.
Zwischendurch spitzt er die Ohren, schaut hin zur Treppe ... ob er es noch mal
wagen kann? Zu verlockend sind die Geräusche aus dem ersten Stock.
Jetzt kommt kein „nein Paco!“ jetzt nicht.
Langsam tastet sich seine Vorderpfote auf den dritten Treppenabsatz.
Na also – wenn Frauchen da droben ist, warum soll ich nicht auch dort droben
sein?
Ha – geschafft, überall riecht es so anders als da unten um seine Hundebox
herum.
Na ja – hinter dieser Tür, da ist es sicher noch viel schöner. Da drinnen steht
in der Ecke so ein stacheliger Knochen. Einmal hat er den erwischt – es war
herrlich. Ganz anders als seine Hundeknochen.
„Lass die Klobürste los“ fauchte Frauchen damals.
Die Pfoten wollen unter dem Türspalt durch.
Was ist jetzt?
„Paco runter!“
Woher weiß die denn, dann ich hier bin? Sie sieht mich doch gar nicht!“
Aha, jetzt muss ich runter ...
Hey ... jetzt will sie mich bestechen ...
„Paco komm!“
Ich mag ihre Stimme und natürlich das Leckerli, das sie in der Hand hält.
Was ist, wenn ich da unten bin? Kann’s mir schon denken.
Hundeleine, Rausgehen, nasses Gras ... „mach Pipi!“
Hach ich weiß ja.
Dann mache ich doch lieber schnell hier oben mein kleines Geschäft auf dem roten
Teppich, dann muss Frauchen nicht mehr mit mir raus in den Garten gehen.
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