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F a b r i z i u s

Lyrik und Rom

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Vom Input

Der Input puttet manchmal in
auch wenn da überhaupt nix drin.
Vom vielen Glotzen in die Scheibe
will`s nicht so hinhaun mit der Schreibe.
Drum Kreativling, nehm's gelassen
und tu den Kritiker nit hassen.
Er ist es, der dich ständig fordert
mit klugen Texten überbordet
gib ihm und dir ne echte Chance
dann stimmt die Poesie-Balance
 

 

 

Rom bei Nacht

Der Vesta-Tempel

 

Vom Klick

Wenns klick macht auf Computertasten
Ist's wurscht, dann musst du nicht mehr hasten.
Viel an'dre lesen das Geschwafel,
das du mit Müh bringst auf die Tafel.
 
So sei es, texte, reime, dichte,
so mir nichts dir nichts, grad wie Fichte,
und Hölderlin; genau auch Schiller
hat es gemacht, erfind nen Killer,
der g'rade so wie in dem Krimi
abmurksen tut die brave Mimi,
die wiederum, man glaubt es sicher
bei allgemeinem board-Gekicher
nen Hausfreund hat, nen superdollen
den schickt sie vorher in den Stollen
wo auch ein Untier haust ganz unten
das selbstverständlich hat gefunden
den Hausfreund wie er jämmerlich
am Körper nach und nach verblich.
 
Mit einem Klick erzählst du allen
was dich bewegt, willst ja gefallen,
bis dann daherkommt so ein Knecht
der dein Getextetes macht schlecht.
 
Das kommt nicht rüber, mach es kürzer
und überhaupt, es fehlt an Würze.
Die Story wirkt, wie soll ich's sagen
nicht allzu gut; wills nicht beklagen,
dass du den Reim nicht hast erfunden,
und doch hast du damit geschunden
die hehre Schar der Kreativen
für ein paar war's als ob sie schliefen.
Das alles kommt, wenn man bedenkt
weil Du den Klick hast abgesend.
Jetzt hilft kein Jammern mehr und Schrein
eröffnet ist die Seelenpein.

 

Vom Gallenstein

Es hupft der Stein im gelben Saft
so gallig und so duster,
mit ganzer Kraft, wenn er es schafft
ne Kolik machen muss er.
Vom Tun
 
Vom Tun, so war's, kann nichts dafür,
getan hab' ich's, war gar nicht schwer.
Es muss, muss doch geschrieben sein,
gelesen wird's, der Reim, - mein Reim.
 
Tu's nicht, - schau rein,
du kannst es nicht,
kannst's Du's? - Glaub's nicht!
Es ist so schwer.
Muss tun
kann's doch! - muss reimen tun!
Jetzt, - schreibe! Lies es, - tu es nun!

 

Der Vier- bis zum Sechszeiler

Versuch es, - mach es
zeig's den Leuten
wird geh'n, - geh'n wird's
Du kannst's nicht leugnen.
 
So voller Kraft, - erzähl davon
es wirkt, - Du schaffst's,
erzähl', - versuch's;
braucht Macht
für's Wort zur Sprache.
 
Benutz' die Kraft zur Poesie,
werd' eins mit dem Gedanken.
Es geht, - jetzt merk' es,
erzähl' es - mach!
mit Macht, die Kraft
schafft Leidenschaft.

 

Rom bei Nacht

vor dem Pantheon auf der Piazza rotonda

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