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F a b r i z i u s

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Skyline

 

 

 

Eine gewaltige Urbanität springt ins Auge, so geballt und konzentriert, wie es nur eine Strichzeichnung zustande bringt. Jede Photographie einer realen Skyline wäre überfordert. Aber wenige Striche mit einem Graphitstift, auch schnöde Bleistift genannt, schaffen das Spektakel.

Nur, hier war es nicht Graphit, sondern Tusche, genauer "Indian-ink-waterproof-maximum-light-fastness" von Faber Castell. Doch, das muss sein, Banausen malen mit LYRICA oder so einem Zeugs, wer sich in der zeichnerischen Aristokratie bewegt, der nimmt Faber Castell.

Zurück zur Urbanität. Ist jemals dieses Thema mit solch einer totalen Transparenz angegangen worden? Die Linien schreien nach Einfachheit, die kompakten Bauwerke, zeichnerisch auf ein Minimum reduziert, verkörpern eine Klarheit der Formgebung, die die Augen des Betrachters schmerzen lassen würden, wäre nicht so viel Genialität dahinter.

 

 

Ein Objekt in Tusche und Aquarellfarben.

Skyline mit Baum hinter dem Schrottplatz. Die Diskrepanz der hingetupften Farben zur filigranen Linienführung des Schrottplatzsammelsuriums ist beispielhaft. Hier hat der Künstler all seine Kraft gebündelt um Stimmung zu erzeugen - Schrottplatzstimmung von verrottenden Eisenteilen vor einer kompakten Kulisse der Moderne. Bewusst wurden kraftvolle Farben vermieden um den Hauch von Sensibilität zu erzeugen, die den wahren Kunstkenner ansprechen. Bemerkenswert die Tiefe des Raumes erzeugt mit fast kindlicher Strichführung.

 

 

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